Notebook Daten effektiv schützen in 5 Schritten

Dass man sein teures Notebook mit physikalischen Maßnahmen wie einem Notebook Schloss gegen Diebstahl sichert leuchtet jedem ein. Dabei kann man jedoch leicht vergessen, dass in den meisten Fällen die auf der Festplatte gespeicherten Daten viel wertvoller sind als die Hardware. Deshalb ist es wichtig schon vor dem Fall der Fälle Vorkehrungen zu treffen um seinen Festplatteninhalt vor fremdem Zugriff zu schützen.

Im wesentlichen geht es dabei um zwei Szenarien:

  • Daten werden ausspioniert währent der Besitzer kurz abwesend ist.
  • Das Notebook wird samt allen wichtigen Daten gestohlen.

Im ersten Fall, der leicht vergessen wird, hätten physikalische Diebstahlsicherungen natürlich nichts gebracht. Wer folgende Punkte beachtet kann jedoch das Risiko, dass seine Daten gestohlen werden in beiden Fällen bis auf fast Null reduzieren.

  1. Passwort benutzen
    Klingt selbstverständlich, aber immer noch sehe ich oft Freunde, die Ihren Notebook zwar überall hin mitnehmen aber kein Anmelde-Passwort haben, weil es eben bequemer ist. Natürlich sollte das Passwort auch so sicher sein sein, dass es nicht jeder innerhalb von 10 Minuten erraten kann.
  2. Rechner sperrenIntic Lock Widget
    Wenn man mal kurz weg geht sollte man unbedingt den Rechner sperren. Ansonsten nutzt natürlich das sicherste Passwort nichts. Bei Windows geht das mit der einfachen Tastenkombination Windowstaste-L . Beim Mac kann zum Beispiel ein Widget wie Intic Lock benutzen.
  3. Automatisches Sperren aktivieren
    Falls man dann doch mal vergessen sollte den Rechner zu sperren wird dies nach ein paar Minuten von selbst erledigt. Beim Mac setzt man dazu in der Systemeinstellungen unter Sicherheit ein Häkchen bei Kennwortabfrage bei beenden des Ruhezustands oder des Bildschirmschoners. Unter Windows wählt man Systemsteuerung -> Darstellung und Design -> Neuen Bildschirmschoner wählen. Anschließend die Option Kennworteingabe bei Reaktivierung anklicken.

    Kennwortabfrage aktivieren unter MacOS

  4. Backups machen
    Time Machine

    Kein Backup von seinen Daten zu machen ist eigentlich schon grob fahrlässig. Trotzdem gibt es wohl noch viele die sich darauf verlassen, dass schon nichts passieren wird. Ich gebe zu bei mir war auch erst einmal ein totaler Datenverlust notwendig um mich von der Notwendigkeit von Sicherheitskopien zu überzeugen. Zumindest auf dem Mac ist das aber mit Time Machine so einfach geworden, dass es keine Ausreden mehr gibt. Im Prinzip klemmt man einfach nur eine externe Festplatte an und MacOS fragt automatisch, ob diese Platte von nun an als Backup Medium benutzt werden soll. Danach läuft alles automatisch ab.
    Unter Windows empfiehlt es sich auf Programme wie SyncBackSE zurückzugreifen. Windows 7 soll allerdings eine ganz brauchbare Lösung direkt mitliefern.
    Als Zusatz ist es außerdem sinnvoll eine Online Backup Lösung wie mozy zu benutzen.

  5. Daten verschlüsseln
    Wenn ein Dieb die Festplatte ausbaut kann er trotz Passwort beliebig auf alle Daten zugreifen. Deshalb bringt erst die Daten Verschlüsselung einen wirklichen Schutz gegen Datenklau. Unter Mac erledigt das File Vault recht bequem. Unter Windows fährt man gut mit der Open Source Lösung True Crypt.

Absolute Sicherheit gibt es natürlich nie, aber wenn man diese Punkte beachtet sollte man schon um einiges ruhiger schlafen können.

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